MORGENROUTINE: SO SETZT DU DEINE NEUJAHRSVORSÄTZE UM!

Morgenroutine: So setzt du deine Neujahrsvorsätze um!

Nachhaltig leben, bewusst konsumieren und obendrein noch gesund leben? So unterstützt dich eine achtsame Morgenroutine, deine Neujahrsvorsätze einzuhalten.

Mehr Sport, gesünder essen und nachhaltig konsumieren. So oder so ähnlich könnten auch deine Neujahrsvorsätze für 2020 aussehen. Schließlich liegt dir ein neues Jahrzehnt zu Füßen. Eine neue Dekade, in der Bäume versetzt und Träume verwirklicht werden können.

Doch oftmals werden die zuvor gut überlegten Vorsätze spätestens in der dritten Januarwoche über Bord geworfen. Zu routiniert der Griff zum Glas Wein. Zu groß die Versuchung. Zu gemütlich das Sofa. Was zu Neujahr stolz angekündigt wurde, verliert im Alltagstrott schnell seinen Charme. Denn neue Vorsätze gehen meist mit einer Veränderung von alten Verhaltensmustern einher. Da heißt es, nicht nur den Schweinehund zu überwinden, sondern mit jahrelang antrainierten und konditionierten Gewohnheiten zu brechen. 

Wir möchten dir zeigen, wie du mit Hilfe kleiner Veränderungen am Morgen für mehr Gesundheit, Ausgeglichenheit und Achtsamkeit in 2020 sorgen kannst!

Mit Achtsamkeit in den Morgen starten und neue Gewohnheiten finden

Das Zauberwort heißt: Mindful Morning Routine. Anstatt also per se das ganze Leben umzukrempeln, radikale Veränderungen zu erzwingen und Ende Januar kläglich zu scheitern, kann eine Morgenroutine die nötigen Impulse für mehr Achtsamkeit im Alltag liefern. Und folglich die Grundvoraussetzung für ein gesundes und ausgewogenes Leben schaffen.

Der Morgen ist schließlich eine magische Zeit. Nutze diesen besonderen Zustand nach dem Aufwachen, um dich deinen Bedürfnissen, deiner Gesundheit und deiner Achtsamkeitspraxis zu widmen. Dafür benötigst du weder viel Zeit noch irgendwelche Hilfsmittel. Hier sind 3 Tipps für deine achtsame Morgenroutine:

1. Die Morgenmeditation: Bewusst Aufwachen

Meditation am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Aber keine Panik, hierfür musst du weder ein Zen-Meister noch ein Achtsamkeits-Profi sein. Komme für eine kleine Morgenmeditation in einen bequemen Sitz. Im Bett, auf dem Boden oder an einem eigens zur Meditation eingerichtetem Ort in deiner Wohnung. Unterstütze dich gerne mit einem Kissen oder einer Decke. So, dass weder dein Knie zwickt noch der Rücken schmerzt und du ganz entspannt sitzen kannst. 

Schließe sanft deine Augen und spüre in dich hinein. Starte mit einer einfachen Übung und versuche, lediglich deinen Atem zu beobachten. Nimm das Kommen und Gehen deines Atems wahr. Das Ein- und Ausatmen. Den stetigen Fluss. Lass dich von aufkommenden Gedanken nicht entmutigen. Heiße sie willkommen und dann lass sie ziehen. Auch Meditation ist wie fast alles im Leben: reine Übungssache. 


Das Meditieren kann dich dabei unterstützen, stressfrei in den Tag zu starten. Auch die Wissenschaft zeigt, dass regelmäßiges Meditieren Ängste und Depressionen lindern und Schmerzen reduzieren kann. Praktiziere die Meditationsübung am besten direkt nach dem Aufstehen. Starte mit einigen wenigen Minuten. So ist die Übung nicht zu herausfordernd und kann trotzdem ihre Wirkung entfalten.

2. Einmal Detox bitte! Zunge schaben und entgiften

Das ayurvedische Reinigungsritual ist mittlerweile auch bei uns im Alltag angekommen. Die Zunge zu schaben, reinigt nicht nur den Mundraum sondern den ganzen Körper. Durch Stress, Schadstoffe oder falsche Ernährung können sich Giftstoffe in deinem Körper ansammeln und auf der Zunge “ablagern”. Eine regelmäßige Reinigung der Zunge verhindert, dass sich schädliche Beläge auf der Zunge bilden und verbessert außerdem den Geschmacksinn. Schließlich ist die Zunge ein Sinnesorgan, dass verschiedenste Geschmacksnuancen wie bitter oder salzig erkennen kann. Eine echte Win-Win-Situation!

Die Zunge zu schaben, funktioniert kinderleicht. Hierfür kannst du entweder einen speziellen Zungenreiniger kaufen oder auch einen einfachen Teelöffel verwenden. Setze deinen Schaber hinten an der Zunge an und ziehe ihn vorsichtig nach vorne Richtung Zungenspitze. Wiederhole den Ablauf einige Male und spüle zwischendurch den Zungenschaber unter fließendem Wasser ab. Am besten machst du dieses Ritual bevor du etwas trinkst oder isst.

Mundhygiene klingt nicht sexy. Nichtsdestotrotz ist sie ein wichtiger Bestandteil unserer physischen Gesundheit und kann maßgeblich zu einem guten Körpergefühl beitragen. Wer will mehr für 2020?

3. Flugmodus aktiviert: Ohne Smartphone den Tag beginnen

Das Smartphone ist häufig das letzte, was wir vor dem zu Bett gehen aus der Hand geben und das erste, dass wir nach dem Aufwachen in die Hand nehmen. Auch wenn du es nicht gerne zugeben möchtest – der letzte Blick auf Instagram oder das erste Checken der Mails passiert häufig im Bett. Das Problem: Du kannst am Abend kaum abschalten, leidest unter Schlafstörungen und am Morgen breitet sich noch vor dem Zähneputzen schiere Panik aus, sobald du deine Mails öffnest.

Unruhe und Zerstreuung sind nur einige der wenigen Auswirkungen, wenn du dich direkt nach dem Aufstehen in den digitalen Austausch begibst. Schließlich prasselt eine kontinuierliche Informationsflut auf dich ein und will verarbeitet werden. Kein Wunder also, dass du das Gefühl hast, ständig “on” zu sein. Denn du bist wortwörtlich on. Erreichbar, bereit zu reagieren und in den Kampfmodus zu schalten. Dabei ist die Zeit am Morgen und am Abend heilig und sollte vor allem der Ruhe, Achtsamkeitspraxis und dir selbst gewidmet werden.

Probiere also in den kommenden Tagen, dein Smartphone vor dem Schlafengehen in den Flugmodus zu schalten – und Achtung: Auch am Morgen im Flugmodus zu lassen! Mach es dir zur Aufgabe, dein Smartphone erst wieder zu aktivieren, wenn du deine Wohnung verlässt und die Haustür hinter dir schließt. Oder setze dir zumindest einen Zeitraum, in dem das Smartphone auf jeden Fall offline bleibt. Integriere dieses “Offline-sein” in deine Morgenroutine. Beschäftige dich lediglich mit deinen Gedanken, Bedürfnissen und den Dingen, die physisch in deiner unmittelbaren Umgebung liegen, anstatt dich mit Informationen, Gefühlen und Impulsen aus aller Welt konfrontiert zu sehen. Trinke Tee, setze dir eine Intention für den Tag oder priorisiere deine To-do’s. 

Neue Gewohnheiten neues Glück

Der Morgen bildet das Fundament des Tages. Gesunde und achtsame Gewohnheiten können dazu führen, dass du mit einem geschärften Bewusstsein in den Tag startest und mit mehr Gelassenheit den Herausforderungen des Alltags begegnest. Entwickelst du bereits am Morgen ein Gefühl dafür, wie es dir geht, was du brauchst und was dir gut tut – wird es dir im Laufe des Tages leichter fallen, achtsame Entscheidungen zu treffen. So machst du 2020 zu deinem Jahr! GET EMPOWERED TO BE YOU.

Du möchtest 2020 mit Meditation in den Tag starten und eine achtsame Morgenroutine entwickeln? Dann sei dabei! Mit regelmäßigen Mindful Morning Sessions von ZENSPOTTING möchten wir dich bei einem bewussten Start in den Tag unterstützen. Aktuelle Termine und weitere Informationen findest du hier:

Die Autorin

Die Autorin

Sarah Schömbs

“What we know is not much. What we don’t know is enormous.” - Pierre Simon de Laplace

Mit dem Klick auf „Anmelden“ stimme ich der Datenschutzerklärung zu.