AGILES PROJEKTMANAGEMENT – WARUM BIST DU SO ERFOLGREICH?

Agiles Projektmanagement – Warum bist du so erfolgreich?

Start-ups, Einhörner und innovative Unternehmen haben eines gemeinsam: Das agile Projektmanagement. Doch was macht es so erfolgreich?

Die Welt dreht sich schnell. Sehr schnell. Innovationen sind in unserer Ökonomie nicht mehr wegzudenken. Wir lechzen täglich nach etwas Neuem. Doch was ist das Geheimnis des technologischen Fortschritts? Wie arbeiten die Menschen hinter den Produkten oder Dienstleistungen? Und was macht sie so erfolgreich?

Es existieren unzählige Unternehmen und Start-ups, die allesamt dasselbe Ziel verfolgen: Innovation. Jedes Projekt ist dabei unterschiedlich und muss regelmäßig aufs Neue kalibriert werden. Was aber immer gleich bleibt, sind die Werte und Normen der Entwickler und der kreativen Köpfe hinter dem Produkt: Die agilen Prinzipien. Die Gründer des Manifests für agiles Projektmanagement definierten 12 konkrete Handlungsgrundsätze, die die Basis des agilen Projektmanagements darstellen. Wir werden euch die wichtigsten Leitideen vorstellen, um zu verstehen, was den Erfolg des agilen Projektmanagements ausmacht.

Iterationen: Let’s do it all over again!

Das klassische Projektmanagement definiert mit Absprache des Kunden ein vorgefertigtes Ziel, was eigentlich nicht mehr abgewandelt wird. So kommt es häufig vor, dass die Kosten am Ende explodieren oder das Zeitlimit nicht eingehalten wird. Und im schlimmsten Fall entspricht das gewünschte Endprodukt nicht einmal den Vorstellungen und Wünschen des Interessenten. 

Anders verläuft es sich bei dem agilen Projektmanagement. Hier ist der Kunde im ständigen Austausch mit dem Unternehmen und kann somit nach jedem Schritt Feedback einholen und Anpassungen vornehmen. Die Iteration erlaubt es, einen Prozess mehrfach zu wiederholen, anzupassen, zu verändern, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine Lösung zu finden. Wird dieser Grundsatz befolgt, kann der Kunde frühzeitig einen Einblick in den Produktionsfortschritt erhalten und seine Erwartungen mit der Weiterentwicklung abgleichen. Der Vorteil dieser iterativen Vorgehensweise ist also, dass am Anfang der Produktentwicklung nicht genau festgelegt werden muss, wie das Endprodukt auszusehen hat. So wird der Entwicklungsprozess nicht zum teuren Blindflug.

Inkrement: One way at a time!

Inkremente hängen eng mit dem Prinzip der Iteration zusammen. Das Inkrement bezeichnet die frühe und kontinuierliche Auslieferung von Teilprodukten. Der Kunde erwirbt schon in der Entwicklungsphase ein brauchbares Konstrukt, das er versteht und gegebenenfalls anpassen kann. Somit ist das Team in der Lage, laufend einen Wert zu generieren und Fortschritte greifbar zu machen. Voraussetzung für den ständigen Verbesserungsprozess ist der konstruktive Umgang mit dem Auftraggeber. Nach jedem Inkrement, also der Verbesserung eines Entwicklungsschrittes, entsteht eine neue Iteration. Ein neuer Arbeitszyklus, in dem die Zusammenarbeit im Fokus steht. So kann regelmäßig und kontinuierlich Bilanz gezogen werden, ob der gewünschte Output erreicht wird oder nachgesteuert werden muss.

Sei offen für Veränderungen

Die Kunst des agilen Projektmanagement ist, flexibel zu bleiben und auf Veränderungen zu reagieren. Der Vorteil für dieses Prinzips ist folgender: Angenommen, man entwickelt ein neues Produkt und entdeckt bei der Konkurrenz ein entscheidendes Gadget, was bei den Kunden für Begeisterung sorgt. Im klassischen Projektmanagement ist das Ziel klar definiert und es existiert kaum Spielraum für Veränderungen und nun notwendig gewordene Anpassungen.

Aber du, der sich für agiles Projektmanagement begeistert, bist im engen Kontakt mit den Entwicklern und dem Kunden und hast die Möglichkeit, dementsprechend auf die neue Ausgangssituation zu reagieren. In dem diese Offenheit im Team gelebt und kommuniziert wird, entsteht zudem eine Unternehmenskultur, die Fehler und Veränderungsvorschläge begrüßt und Chancen darin sieht. Durch die offene Kultur des Herumexperimentierens und Entwickelns sind die Ingenieure, Mitarbeiter und Kollegen zu erhöhtem Risiko bereit, was sich positiv auf die Kreativität und letztlich auf Innovationen auswirken kann.

agiles Projektmanagement Erfolg und Prinzipien

Keep it simple

Aufgrund der variablen Korrelation der expansiven, orbitanten logarithmierten Streuung unserer Determinanten, konnte signifikant dargestellt werden, dass… . So bitte nicht! Die Kunst des agilen Projektmanagements ist, die Sache schön einfach zu lassen. Es werden Arbeitsschritte nur vollbracht, die auch wirklich notwendig sind. Getreu dem Motto: Sei dir deiner Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst und handle mit klarem Verstand. Verzettel dich nicht mit unnötigen Details und löse dich von dem Drang, alles zu 120% korrekt machen zu müssen. Viele Mitarbeiter haben einen Hang zum Perfektionismus oder möchten gegenüber Kollegen und Kolleginnen ein gutes Bild abgeben. Doch der Fortschritt des großen Ganzen ist wichtiger, als sich mit unnötigen Feinheiten und Kleinigkeiten aufzuhalten.

Eine weitere Möglichkeit, eine leane, einfache Arbeitsweise zu ermöglichen, ist die Kürzung von Dokumentationen. Diese benötigst du wahrscheinlich eh nur bis zu einem gewissen Grad, da ein täglicher Austausch und informelle Kommunikation im Mittelpunkt des agilen Projektmanagements stehen.

Die agilen Prinzipien sind mächtige Werkzeuge und Werte, die uns nicht nur im Beruflichen, sondern auch im Privaten, als Mensch bereichern. Sie sind die Grundlage für ein agiles Projektmanagement und Erfolg im Beruf. Inkremente, Iterationen und die Kunst der Einfachheit sind nur ein kleiner Auszug des agilen Projektmanagements. Doch eines haben sie gemeinsam: Es wird zusammen Verantwortung übernommen, die das Team und das Vorhaben Stück für Stück ans Ziel bringt. Simpel, anpassungsfähig und proaktiv.

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Der Autor

Der Autor

Sven Brzostowski

Sven sucht nach dem Sinn. In seiner Arbeit, seinem Handeln, Denken und Tun. Er ist unser Experte für intrinsische Motivation und achtsames Arbeiten. Sein Herz schlägt für portugiesischen Galão, Wellen und in seiner Freizeit schnappt er sich seine Kamera oder geht raus in die Natur. #sustainability #hochsensibilität #achtsamkeit

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